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Kurzbeschreibung des Forschungsprojektes
Das Forschungsprojekt mit dem Thema Qualitätsorientierte Prognose des Lebenszyklus von Werkzeugen und Formen hat die Ausarbeitung von Grundlagen zur Schaffung und Sicherstellung der Vergleichbarkeit von Werkzeugen und Formen hinsichtlich ihrer Lebenszykluskosten unter Berücksichtigung der Kriterien Qualität und Kosten zum Ziel.
Die Vergleichbarkeit soll u. a. auf Basis von aus Lastenheften oder der Werkzeug-konstruktion ersichtlichen Größen sowie ergänzender Komplexitätseinschätzungen erreicht werden. Durch den Vergleich können Werkzeuge unterschiedlicher Hersteller hinsichtlich ihrer Qualitätsleistung (Lebenszykluskosten) verglichen werden und so Transparenz für den Werkzeugbau, den Teilefertiger sowie den Einkäufer des Kunden geschaffen werden.
Das Forschungsprojekt mit einer Gesamtlaufzeit von zwei Jahren (01. Februar 2008 bis 31. Januar 2010) wird vom IPH − Institut für Integrierte Produktion Hannover gemeinnützige GmbH durchgeführt.
Rolle der Forschungsstelle
Als Forschungsstelle fungiert das IPH − Institut für Integrierte Produktion Hannover gemeinnützige GmbH. Vom IPH werden die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durchgeführt sowie die Errichtung von Pilotsystemen bei den Anwendern betreut.
Rolle der FQS
Die FQS-Forschungsgemeinschaft Qualität tritt als Projektträger auf und ist als eine der größten Mitgliedsvereinigungen der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) tätig. Die FQS ist für das Projektmanagement zuständig.
Kurzbeschreibung des vorherigen Forschungsprojektes LCC
Das Forschungsprojekt mit dem Thema „Verknüpfung von Angebotskalkulation und Lebenszykluskostenrechnung für Erzeugnisse des Werkzeug- und Formenbaus“ hatte die Entwicklung einer Methode zum Ziel, die die Ermittlung, Quantifizierung und Prognostizierbarkeit der Lebenszykluskosten von Werkzeugen bereits bei der Angebotskalkulation ermöglicht.
Eine bereits in der Angebotsphase verfügbare und nachvollziehbare Prognose der Lebenszykluskosten trägt dazu bei, die vom Werkzeugbau erbrachte Qualitätsleistung zu messen und zu kommunizieren. Die Entscheidungsgrundlage der Auftragsvergabe wurde somit um zukünftige Nutzungskosten bestimmende Qualitätsmerkmale erweitert. Hierdurch verlor der Beschaffungspreis als bislang aus Kundensicht dominierendes Kriterium der Auftragsvergabe an Bedeutung zugunsten einer gesamtheitlichen, alle Lebenszyklusphasen umfassenden Kostenbetrachtung, die die Kostenwirkungen der jeweiligen Werkzeugqualität berücksichtigt.
Das Forschungsprojekt mit einer Gesamtlaufzeit von zwei Jahren (1. September 2003 bis 31. August 2005) wurde vom IPH − Institut für Integrierte Produktion Hannover gemeinnützige GmbH durchgeführt.
Ergebnistransfer
Nach Abschluss des Forschungsvorhabens "Verknüpfung von Angebotskalkulation und Lebenszykluskostenrechnung für Erzeugnisse des Werkzeug- und Formenbaus (LCC)" greift das IPH − Institut für Integrierte Produktion Hannover gemeinnützige GmbH die Projektergebnisse in Form von Beratungsprojekten auf und stellt so den Transfer in die Praxis sicher. Darüber hinaus bietet das IPH in Zusammenarbeit mit Fachverbänden Vortragsveranstaltungen für Unternehmensvertreter an.
Kostenloses Angebot: Testen Sie Ihre Werkzeuge
Um zu erfahren, wo sich Ihre Werkzeuge und Formen im Vergleich zu denen anderer Unternehmen hinsichtlich ihrer Lebenszykluskosten und deren Struktur positionieren, nutzen Sie bitte den nachfolgenden Link:
LCC > Aktuelle Forschungsergebnisse > Werkzeugvergleich
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