Das Forschungsprojekt „Verknüpfung von Angebotskalkulation und Lebenszykluskostenrechnung für Erzeugnisse des Werkzeug- und Formenbaus“ hatte die Entwicklung einer Methode zum Ziel, die die Ermittlung, Quantifizierung und Prognostizierbarkeit der Lebenszykluskosten von Werkzeugen bereits bei der Angebotskalkulation ermöglicht.
Eine bereits in der Angebotsphase verfügbare und nachvollziehbare Prognose der Lebenszykluskosten trägt dazu bei, die vom Werkzeugbau erbrachte Qualitätsleistung zu messen und zu kommunizieren. Die Entscheidungsgrundlage der Auftragsvergabe wurde somit um zukünftige Nutzungskosten bestimmende Qualitätsmerkmale erweitert. Hierdurch verlor der Beschaffungspreis als bislang aus Kundensicht dominierendes Kriterium der Auftragsvergabe an Bedeutung zugunsten einer gesamtheitlichen, alle Lebenszyklusphasen umfassenden Kostenbetrachtung, die die Kostenwirkungen der jeweiligen Werkzeugqualität berücksichtigt.